Geheimnisse der vergangenen Leben

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Die Seele ist von Anbeginn ihrer Entwicklung so etwas wie ein jungfräulicher Geist. Nur das Bewußtsein für ihre göttlichen Eigenschaften ist noch nicht voll entfaltet. Um dieses Bewußtsein zu erlangen begiebt sie sich auf die Reise durch das Universum und taucht in die Materie ein um etwas dazuzulernen.

Sie verbindet sich bei der Geburt mit ihren alten vorherrschenden Verhaltensmustern, Karma aus vergangenen Leben, wodurch sie in diesem Leben ihre Lektionen lernen muß, um zu wahrer Vollkommenheit heranzuwachsen und die Oberhand über ihre niederen Eigenschaften zu gewinnen. Sie hatte in vergangenen Leben die feinen Grenzen überschritten und ist nun bemüht ein Gleichgewicht herzustellen zwischen Übertretungen, übertriebenen Erfahrungen z.B. Maßlosigkeit in Sexualität, Machtsucht, Egoismus oder Habgier und Unterlassungssünden, wie Verantwortungslosigkeit, Weltflucht, Flucht in die Einsamkeit oder Selbstmord. Durch Wiedergeburt, Reinkarnation, in viele verschiedene Persönlichkeiten, über einen langen Zeitraum hinweg, entwickelt sich das Seelenbewußtsein unter Anleitung des höheren Selbst.

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Die Seele entwickelt sich durch das Anhäufen von Erfahrungen, die sie während ihrer Inkarnationen ansammelt. Viele Millionen Menschen leben heute noch im Dunkeln des allgemein vorherrschenden Bewußtseins, aber einige beginnen schon zu einem individuellen Bewußtsein ihrer eigenen Persönlichkeit zu erwachen und sich zu fragen: Woher komme ich, Wozu lebe ich und wohin werde ich gehen, wenn dieses kurze Erdenleben vorbei sein wird.

Jedem Menschen wird von seinem Inneren, seiner Seele die Welt so vorgespiegelt, wie seine vergangenen Erlebnisse und Erfahrungen sie geprägt haben. So sieht jeder die Welt anders und wenn auch viele Menschen an ein und demselben Ereignis teilgenommen haben, so wird doch jeder dieses Erlebnis anders beschreiben. Sogar völlig gegenteilige Meinungen wird man vorfinden. Der Verstand versteht nur soviel, wie er auf Grund bisheriger Erfahrungen verstehen kann.

Concept image of Future Past & Present on a signpost against the sky.

Hätten wir andere Erfahrungen gemacht, würde unser Denken anders ausfallen. So prägt auch unsere Seele unseren Geschmack in Kleidung, Einrichtung und allem, womit wir uns umgeben, wobei uns vorwiegend das gefällt, was uns ein behagliches Gefühl der Vertrautheit und Geborgenheit gibt, woran wir eine angenehme Erinnerung haben, sei es nun aus diesem oder aus einem früheren Leben, während wir all das nicht mögen und manchmal auch entschieden ablehnen, was in uns eine schlechte Erinnerung hervorruft. Auch unser Aussehen, unsere Erscheinung wird von unserer Seele geprägt, denn das Äußere ist oft nur eine Erscheinungsform innerer Vorgänge und so haben wir oftmals das Aussehen, was wir in dem Leben hatten, welches wir gerade weiterführen, an welchem wir karmisch arbeiten, wobei es aber eher die Wesenszüge sind, das Gesamtbild der Erscheinung, wie zum Beispiel der Gesichtsausdruck, der Gang, die Bewegungen, die Mimik und die Gesten, das Verhalten anderen gegenüber, sowie auch der Stil der Kleidung, sofern es uns finanziell möglich ist oder er nicht vom allgemeinen Modetrend beeinflußt wird.

Von einigen Menschen fühlen wir uns angezogen und von anderen wieder abgestoßen, einige sind uns sympathisch und andere sind uns unsympathisch, ohne auch nur ein Wort mit ihnen gesprochen zu haben. Der erste Eindruck eines Menschen kann vieles sagen über unsere vergangene Beziehung zu ihm, denn es war der letzte Eindruck den wir von dieser Person in einem früheren Leben hatten.

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Nun sind wir wieder zusammengekommen, um dort weiterzumachen, wo wir aufhörten, um noch einmal jene Situationen zu durchleben, an denen wir versagten und das endgültige Ziel dabei ist immer die Liebe. Dann haben es beide geschafft, was sie sich vorgenommen haben. Wenn wir auch an bestimmten Orten ein behagliches Gefühl der Geborgenheit oder eine gewisse Vertrautheit an bestimmten Plätzen, Ländern, Zeitepochen, Kleidungen und Gegenständen spüren, und auch Vorlieben haben für bestimmte Kulturkreise und Eßgewohnheiten eines Landes und uns dort oft hingezogen fühlen, kann dies ein Hinweis dafür sein, daß wir ein langes und für uns wichtiges Leben dort gelebt haben.

Jeder Notleidende, an dem wir vorrübergehen, ist eine Prüfung für uns, er spielt eine Rolle in unserem Leben, was uns aber jetzt noch nicht bewußt ist. Wenn wir dann im Jenseits mit unseren geistigen Lehrern unser vergangenes Leben noch einmal durchgehen, dann erscheint auch diese Situation noch einmal vor uns, wo wir versagt haben, wo wir helfen konnten, aber nicht wollten. In diesem Punkt zum Beispiel, haben wir unsere praktische Prüfung nicht bestanden und demütig versprechen wir es beim nächsten mal besser zu machen.

Jede nicht bestandene Prüfung wird im nächsten Leben noch einmal auf uns zukommen. Auch alles, was du dir an Wissen, oder an besonderen Fähigkeiten aneignest, kannst du mitnehmen, denn es wird in deinem Unterbewußtsein aufgehoben werden. Immer wenn ein Erdenmensch sich in guten und gottgewollten Werken betätigt, erhält er von Gott eine Art Vorschuß, für seine Verdienste, daß er weiterhin im Gesetz der Liebe diene. Die endgültige Summe seines Verdienstes erhält dann der Mensch, der Gutes und Gottgewolltes tut in seiner geistigen Heimat denn Gott läßt sich nichts schenken, ohne daß er mehr gibt, als das Geschenk, daß er von seinem Geschöpf annahm.

Jeder Mensch hat doch bestimmt schon einmal das Gefühl gehabt an einem Ort schon einmal gewesen zu sein, ihn zu kennen, in eine Gegend zu kommen, die ihm vertraut ist, obwohl er in diesem Leben noch nie dagewesen ist.

Jeder Mensch besitzt Gedächtnisspeicher in denen alle bisherigen Leben aufgezeichnet sind. Die hier gespeicherten Informationen fließen mehr in unser alltägliches Leben als uns bewußt ist. Das Schicksal führt uns immer wieder an Plätze und Orte an denen wir in vergangenen Leben Schreckliches erlebten. Diese Ereignisse haben sich fest in unsere Seele und in unser Unterbewußtsein eingeprägt.

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Kommen wir nun in diesem Leben wieder an dieselben Orte, mit dengleichen Seelen zusammen, kann es, wenn niemand bereit ist an sich selbst zu arbeiten oder sich zu ändern, zu einer Wiederholung der Tat kommen. Dies wäre ein vergeudetes Leben, was niemanden weiterbringt. Der Sinn und Zweck der Reinkarnation ist allerdings, diese alten schrecklichen Bilder, Erlebnisse und die damit verbundenen Gefühle durch neue zu ersetzen und damit endgültig aus unserem Unterbewußtsein auszulöschen.

Ähnlich so, wie man einen alten Film überspielt. Gelingt uns das aber nicht, werden wir immer wieder von diesen Orten oder den Personen , mit denen wir Karma zu bewältigen haben, angezogen. An diese Orte oder zu diesen Personen fühlen wir uns hingezogen, obwohl wir wissen, daß sie nicht gut für uns sind. Um unsere Lektionen lernen zu können, benötigen wir viele Leben und schlüpfen dafür in die verschiedensten Rollen hinein, sei es in die eines Königs, Bettlers, einer Marktfrau oder Bäuerin. Wir bringen uns in dieses Leben positives und negatives Karma mit.

Positives Karma sind positive Taten und Einsichten, sowie Talente und Fähigkeiten, die wir in einem früheren Leben erlernt haben und welche nun vervollkommnet werden sollen. Sie sind die Eintrittskarte ins spätere Geistleben, wogegen uns negatives Karma auf die Erde zieht und sich aus negativen Handlungen, Beziehungen und Partnerschaften zusammensetzt. Damals sind durch unser falsches Verhalten Probleme entstanden, die wir nun mitbringen, um sie in Liebe aufzulösen.