Tarot und Kabbala

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Die Herkunft des Tarots ist diskutabel. Sicher ist dass seine Anfänge bis neun Jahrhunderte zurück liegen. Wie für alle esoterischen Techniken, bestehen auch hier verschiedene Theorien, Unterlagen und Spekulationen über die Herkunft. Jede Annahme, darunter auch schriftliche Beweise, weisen auf die Möglichkeit der freien Interpretation über die Herkunft des Tarots, womit auch die Anzahl dieser Theorien vergrößert wird.

Für Tarot braucht man einen freien Geist und Offenheit um Sachen zu akzeptieren, die man logisch nicht definieren können. Für diese Technik muss man sich seiner größten Ängste, Wünschen und Hoffnungen stellen. Es gibt verschiedene Arten des Tarots, aber das Wesentliche bleibt erhalten, die Suche nach seinem eigenen Wesen. Als solches, ist der Tarot eine Verknüpfung der materiellen Realität, in der wir leben und der Realität, in der sich der menschliche Geist unbewusst befindet. Gerade dieses unbewusste Segment will der Tarot einem entdecken.

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Über die Herkunft des Tarots gibt es auch verschiedene philosophische Theorien, die besagen, dass der Name aus dem Ägyptischen, Hebräischen, Latein stammt oder dass er mit der syrischen Fruchtbarkeitsgöttin Asterot verbunden wird. Eine der bekanntesten Theorien von heute beruht auf der Permutation des Wortes Rota (das Rad), Orat (sprechen), Hator (ägyptische Fruchtbarkeitsgöttin) und bringt uns damit wieder zu Ägypten. Die wichtigste Tarotkarte , die diese Theorie bestätigt, ist Welt, wo hauptsächlich Löwen, Stiere, Adler und Frauen abgebildet sind, was dann mit der Sphynx (Menschenhaupt, Körper des Stieres, Löwenbeine und Adlerflügel) verbunden wird. eine andere Theorie besagt, dass das Tarot aus Asien stammt und beruht auf der Theorie, dass der ursprüngliche Name der Tarotkarten Nabi aus dem Arabischen kommt und Prophet bedeutet. Daher wird angenommen, dass Tarot zur Prophezeiung des Schicksals gebraucht wird.

Der Schlüssel zur Deutung des Tarots ist Kabbala , eine philosophische Ansicht der Welt, die Einheit des Makro – und des Mikrokosmos darstellt. Der Baum des Lebens, ein Teil dieser Philosophielehre, stellt den Weg zum Gott dar, und wird durch Sephiroth (Aufzählungen) in 4 Welten ausgedrückt: archetypisch (göttliche Welt, Welt der Emanation), kreative Welt (Welt der Erzengel, Erschaffunggebiet), formative Welt (Welt der Engel, Formierungsgebiet), manifestive Welt (Welt der Chakren, physisches Gebiet). Der Kabbala nach, ist der Mensch ein kleines Universum für sich, so dass alles, was sich auf dem Baum des Lebens befindet, nicht nur in der physischen Welt vertreten ist, sondern auch auf der Persönlichkeitsebene. Sie enthält 3 Säulen mit je 10 Sephiroth und 22 Pfade, die 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets enthalten. Daraus folgt, dass der wesentliche Sinn der Tarotkarten, die Universumserkenntnis ist, in der jede Karte ein Schlüssel der unsichtbaren Welt ist. Es gibt insgesamt 78 Tarotkarten, und zwar: 22 aus der Großen Arkane, die Teil des Pfades sind; 40 aus der Kleinen Arkane, die 4 Elemente aus den Sephiroth darstellen; und 16 gigantische Karten , die ebenfalls den Sephiroth gehörten.

Symbole des Tarots waren mal in kleine Platten eingraviert, und es wird angenommen, dass sie von den ersten Templaren aus Libanon nach Europa (Paris) gebracht wurden. Anhand dieser Platten, wurden auch die heutigen Tarotkarten erstellt. Man darf aber ihren Ursinn nicht vergessen, und zwar, dass sie zur visuellen Darstellung des Universums dienten.durch Kabbala wird der Weg zu Selbsterkennung durch Meditation entdeckt, wobei die Karten eine Schlüsselrolle spielen.